Startseite › Die UNO muss Kriegsverbrechen in Sri Lanka untersuchen

Am 18. Mai 2009 hat die srilankische Regierung die Tamil Tigers besiegt und damit einen 26 jährigen Bürgerkrieg beendet. Während des bewaffneten Konfliktes haben beide Seiten schwerwiegende Menschenrechtsverstöße begangen und das humanitäre Völkerrecht verletzt. Besonders in den letzten Monaten des bewaffneten Konfliktes wurden Tausende Zivilpersonen getötet und verletzt.
Die srilankische Regierung ist nach dem Völkerrecht verpflichtet, die Verbrechen, die von beiden Seiten, auch von ihren Streitkräften begangen wurden, nach internationalen rechtstaatlichen Standards zu untersuchen. Aber stattdessen hat die Regierung in dem Jahr nach dem Ende des bewaffneten Konfliktes Kritiker durch hartes Vorgehen zum Schweigen gebracht und sie ins Gefängnis geworfen. Die internationale Gemeinschaft muss jetzt eingreifen, damit den Opfern Gerechtigkeit widerfährt.
Amnesty International fordert die Vereinten Nationen auf, eine unabhängige internationale Untersuchung der Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts, die von beiden Seiten in dem bewaffneten Konflikt in Sri Lanka begangen wurden, einzurichten.
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